Imperial Cleaning

Sicherheit

Dann ging es natürlich an die Umsetzung.

Club Märklin

Tienda Online

Apple dementiert eine Kompromittierung von Kundendaten. Seine Taten bescheren dem Jugendlichen angeblich einen gewissen Bekanntheitsgrad in der internationalen Hacker-Community.

WordPress kennt die Schwachstelle schon seit Anfang Ein erster Patch bringt nicht den gewünschten Erfolg. Hacker können weiterhin mithilfe von speziell präparierten Thumbnail-Dateien Schadcode einschleusen und ausführen. Vous pouvez vous inscrire sur ce lien. Vous recevrez un email de bienvenue dans votre boite mail pour confirmer votre accord. Per continuare ad accedere ai nostri contenuti, con una buona esperienza di lettura, ti consigliamo di agire in uno dei seguenti modi:.

Riceverai una e-mail di benvenuto nella tua casella di posta, per convalidare e confermare la tua sottoscrizione. Estos mensajes son una fuente de ingresos que nos permite seguiradelante con nuestro trabajo diario.

Sie nutzen einen Adblocker, der die Anzeige von Werbung verhindert. Dadurch entgehen unserem Herausgeber täglich Einnahmen, die für die Existenz einer unabhängigen Redaktion nötig sind. Para fazer isso, por favor, assine aqui. It seems that you are using "Adblock" or other software that blocks display of advertising. Advertisement revenue is necessary to maintain our quality and independence. To do this, please subscribe here. You will receive a welcome e-mail to validate and confirm your subscription.

Thank you for your consideration. Die Abwehrstrategien gegen dateilose Angriffe. British Airways verliert Kreditkartendaten von Dateilose Attacken nehmen zu. Ingenieur knackt elektronische Türschlösser. Instagram verbessert Schutz von Konten. Zero-Day-Schwachstelle auf Twitter veröffentlicht. Point of View Dynamics Dateilose Bedrohungen unter der Lupe.

Gold Dragon, Lazarus, Hidden Cobra: Alte Bekannte in neuer Gestalt. Android-Spyware hört Telefonate ab und stiehlt Fotos. Schade , dass viele nur motzen und fordern, und nur wenige eine Lösung anbieten. Es ist traurig, dass es so weit kommen musste!

Um zu einer Entscheidung zu kommen, habe ich mir in den letzten Wochen ein paar Fragen gestellt und Aufgaben gegeben. Wie kam es dazu und wie ist die Sachlage? Aus der Zeitungsumfrage, die nebenbei gesagt eine super Aktion war, ging kein eindeutiges Bild hervor. Aus meiner Sicht gab es teilweise sehr kluge Wortmeldungen für alle Varianten.

Kompliment für die mitunter differenzierte Betrachtung der verschiedenen Varianten. Deutliches Bild bei der Abstimmung in Inn Salzach Andersdenkende wurden teilweise niedergebügelt.

Es sind Personen direkt an mich herangetreten, andere habe ich angesprochen. Ich habe immer folgende Frage gestellt: Zwei Personen waren für die Vollsanierung. Einer für die Teilsanierung. Welche Argumente sprechen für, welche gegen einen Neubau: Emotionaler Bezug und Bindung mancher Nutzer Wut und Enttäuschung Mancher die durch einen Umzug hervorgerufen werden könnten das auszuhalten Lage ist nicht mehr zentral Für den Neubau sprechen: Die Verantwortung als Stadtrat ganzheitliche Entscheidungen für die Stadt zu treffen.

Ich werde daher für den Neubau stimmen. Keine Frage, ich werde den heute demokratisch gefällten Beschluss, egal wie er lautet, akzeptieren. Jede weitere Verzögerung, welche Variante auch immer in Angriff genommen wird, birgt das Risiko in sich, dass das Bad möglicherweise für eine gewisse Zeit geschlossen wird.

Was mir noch wichtig ist: Ich bitte den Förderverein Waldbad dessen Engagement ich sehr schätze darauf zu achten, dass in dem von Frau Konrad und Herrn Fischer angestrebten Bürgerentscheid sollte das heutige Votum nicht nach ihren Vorstellungen ausfallen auch wirklich alle drei Varianten zur Entscheidung und Wahl stehen.

Erst dann ist gewährleistet, dass alle Meinungen zum Tragen kommen und gehört werden. Alles andere wäre aus meiner Sicht eine Mogelpackung, vor der ich dringend warnen möchte. Sie würden sich damit aus meiner Sicht unglaubwürdig machen. Die finanzielle Lage bremst uns nach wie vor in vielerlei Hinsicht und der aufgelaufene Sanierungsstau verschlechtert diese Situation zusätzlich!

Von Anfang an habe ich immer und immer wieder darauf hingewiesen. Wir haben uns dann auf den Weg gemacht, unseren Haushalt zu konsolidieren. Wie lange, hängt ganz davon ab, wie ernst man an die Sache herangeht und ob man evtl.

Dass wir bis heute noch einen genehmigungsfähigen Haushalt haben, ist vor allem den Bemühungen der letzten Jahre geschuldet! Und dazu sage ich vor allem Danke an die Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Unternehmen, aber auch an die Nachbargemeinden! Gebührenerhöhungen, Straffung im kulturellen Angebot bei zu hohem Defizit, Grund- und Gewerbesteuererhöhung, Schulaufwandsberechnung, Rückführung der Friedhofmitarbeiter, Reduzierung der freiwilligen Leistungen oder Sportstättennutzungsgebühr.

Dass die Entwicklung trotzdem weitergeht, sehen wir z. Zusätzlich trifft uns, dass wir gerade jetzt in der Niedrigzinsphase aufgrund der schlechten Haushaltszahlen keine Kredite aufnehmen dürfen! Und auch die auf den ersten Blick interessanten Fördertöpfe sind in aller Regel Anschubgelder, in den meisten Fällen überzeichnet und nur dann zu bekommen, wenn ein gewisser Eigenanteil geleistet wird! Und ganz oben, und da sind wir uns alle einig, steht die Betreuung der Kinder von der Krippe über Kindergarten bis zur Schule!

Der Hort hat dabei eine besondere Stellung. Da es dafür noch keinen Rechtsanspruch gibt und somit keine besondere Förderung, müssen wir hier alle Optionen prüfen und ausschöpfen! Mein Ziel ist es, und dass sollte unser aller Ziel sein, die wirtschaftlichsten Lösungen zu finden, um endlich den hohen Sanierungsstau abbauen zu können! Rathaus und Schwimmbad sind natürlich abhängig von der finanziellen Darstellung der Kinderbetreuung! In der folgenden Präsentation möchte ich Ihnen veranschaulichen, wie wir es schaffen können, unseren Bürgerinnen und Bürgern neben der Kinderbetreuung weiterhin ein attraktives Freibad zu bieten, parallel dazu mit dem neuen Rathaus den Sanierungsberg abzutragen und die Chance für unsere ausblutende Innenstadt zu nutzen!

Bürgermeister der Stadt Waldkraiburg - EM steht für "Effektive Mikroorganismen". In EM leben über 80 verschiedene Arten von aeroben und anaeroben Mikroorganismen in einem Gleichgewicht zusammen, bei dem die Einen von den Stoffwechselprodukten der Anderen leben - eine sogenannte selbstreinigende Mischung. Die Mikroorganismen in EM sind nicht gentechnisch verändert.

Jakob Wandinger zeigte sich sehr erfreut, dass sich die Fa. Vorsitzender der UWG Waldkraiburg - Für das Projekt war einiges an Vorarbeit zu leisten.

Man hat sich im Vorfeld bei den Verantwortlichen der Stadt Wasserburg erkundigt wie diese das Projekt Bücherbox bei sich umgesetzt haben und welche Erfahrungen vorlagen. Die Box wurde in Micheldorf bei Berlin abgeholt. Hier gibt es ein Zentrallager der Telekom für ausgemusterte Telefonzellen. Dann ging es natürlich an die Umsetzung. Wie gestalten wir den Aufbau technisch?

Wie soll das Innenleben der Box aussehen und welche Farbe, bzw. Ich denke, das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. An dieser Stelle noch einmal ein besonderer Dank an alle Helfer und Sponsoren, ohne die dieses Projekt nicht umzusetzen gewesen wäre. Die Zelle wird nun vom Seniorenbeirat Waldkraiburg betreut. Wir hoffen, mit der Aktion unsere Stadt ein klein wenig attraktiver zu machen. Ein Betrag von ca. Aber keine Zeit sich auf den Lorbeeren auszuruhen!

Es geht anspruchsvoll weiter. Der eingeschlagene Konsolidierungsweg zeigt Erfolge. Auch haben sich die Befürchtungen, dass z. Die Finanzentwicklung des laufenden Haushalts gestaltet sich seit wie folgt. Kommend von mit einem Defizit von ca. Nimmt man die sinnvolle und von der Rechtsaufsicht geforderte Finanzierung der Abschreibungen ca. Dieser Prozess wird noch eine lange Zeit in Anspruch nehmen. Umso wichtiger ist es hierbei konsequent zu bleiben.

Was hat uns dabei geholfen? Auch war es sehr hilfreich, dass sich Bereiche der Verwaltung auf den Weg gemacht haben langfristige Konzepte zu erarbeiten. Ein Fahrzeugkonzept für die Feuerwehren hat uns eine langfristige Perspektive aufgezeigt. Die Aufgaben wurden auf den Prüfstand gestellt und der Bedarf entsprechend angepasst. Einige Fahrzeuge werden in den nächsten Jahren stillgelegt und nicht ersetzt.

Gerarde bei so kostenintensiven Bereichen ist eine langfristige Planung unerlässlich. Dieser Gedanke muss sich fortsetzen. Vorausschauendes Denken und Handeln soll auch in den nächsten Jahren das Leitbild sein. Ein solches Beispiel für vorausschauende Planung ist die Idee, das Rathaus an anderer Stelle für die annähernd selben Kosten, die eine Sanierung verschlingen würde, neu zu bauen.

Alle möglichen Optionen müssen betrachtet und bewertet werden. Ein Rathaus an anderer Stelle wäre natürlich eine riesige Chance für die Innenstadtentwicklung, es muss sich allerding finanziell darstellen lassen. Es gilt ein Bild für die Zukunft der Stadt zu entwerfen nach dem dann gehandelt werden soll.

Ein Blick in die finanzielle Zukunft von heute an. Wir können Kurs halten. Für die nächsten Jahre haben wir genehmigungsfähige Haushalte. Erst ist mit rauerer See zu rechen und zwar wegen des Rathauses. Spätestens muss eine bauliche Lösung für das Rathaus verfügbar sein, zunächst unabhängig welche. Sie wird sich allerding auf den Haushalt auswirken. Wir kommen immer mehr ins Agieren und damit weg vom Reagieren, dieser Trend muss weiter verstärkt werden.

Was steht an in der nächsten Zeit, was liegt vor uns: Wir werden weiter die Konsolidierung im Auge behalten müssen und mit dem was uns zur Verfügung steht wohl überlegt wirtschaften. Wie gehen wir mit den weiter steigenden Personalkosten um?

Was nach wie vor wichtig sein wird, ist, die getroffenen Entscheidungen immer wieder ob ihrer Wirksamkeit auf den Prüfstand zu stellen und gegebenenfalls zu überdenken und anzupassen.

So hat sich in gezeigt, dass die Rückführung des Friedhofes eine Kostenminderung von Wenn wir auf das Deckblatt des diesjährigen Haushalts schauen, das Herr Hohenadler immer designt, dann sehen wir da eine Uhr auf der es nicht mehr 5 vor 12 ist, so wie es war, sondern es ist jetzt 5 vor halb sechs. Und wenn der Kämmerer es auch so sieht dann sind wir doch auf einem guten Weg. Stadtrat Gustl Schenk wurde in der Jahreshauptversammlung dazu ernannt.

Sein Nachfolger Hans Vetter, der sich bisher in einem UWG-Arbeitskreis engagiert hatte, möchte die Mitglieder noch besser einbinden und informieren, etwa durch einen Newsletter. Auch Vetter richtete den Blick schon nach vorne. Der Bürger sehe die ersten Erfolge. Bei Einnahmen von und Ausgaben von Euro in ist der Kassenstand zum Jahresende auf fast Euro angewachsen. Die Entwicklung Waldkraiburgs sieht er positiv.

Das könne auch zu infrastrukturellen Problemen führen, etwa beim Verkehr oder bei Kita-Plätzen und Schulen. Die Stadt steht vor enormen Herausforderungen, Pötzsch nannte als Beispiel die riesigen Investitionen, die im Waldbad notwendig werden. Damit eröffnen sich neue Chancen für die Entwicklung der Innenstadt. Die Notwendigkeit sei bei den Bürgern angekommen. Das langfristige Ziel sei, von den Schulden runter zu kommen. Dafür werde es aber Jahre brauchen. Kritisch kommentierte er die Entscheidung über den Hochschulstandort.

Besonders kritisierte er den Entscheidungsprozess. Es habe nie eine offenene Diskussion mit allen Bewerbern an einem Tisch gegeben. Kreisumlage und Personalkosten im Landratsamt — Kritik an Haushaltspolitik. Mit der Haushaltspolitik des Landkreises und der Personalentwicklung im Landratsamt setzte sich Peter Huber kritisch auseinander. Auch und werden laut Huber erhebliche Summen im Ergebnis übrig bleiben. Doch, so Peter Huber: Die Städte und Gemeinden zahlen die Zeche. Die Anzahl sei seit um 41 Prozent, die Ausgaben im Personalbereich in diesem Zeitraum noch deutlicher angestiegen, von 12,6 auf 20,8 Millionen Euro.

Natürlich kann sie nicht den Anspruch erheben, repräsentativ zu sein, trotzdem hat eine Umfrage der UWG zum Thema Fachhochschule auf dem Wochenmarkt interessante Ergebnisse gebracht. Stadtrat Christoph Vetter hat sie dokumentiert. Es zeichnet sich folgendes Meinungsbild ab: Andernfalls sollte die Stadt Abstand nehmen. Ein genehmigungsfähiger Haushalt liegt uns vor. Wir haben uns damit unsere Handlungsfähigkeit bewahrt.

Und das trotz nicht vorhersehbarer Mindereinnahmen aus der Gewerbesteuer von 3 Mio in Wie haben wir das geschafft? Mit sachlichem und lösungsorientiertem Vorgehen und gegenseitigem Respekt. Wir haben damit eine neutral bewertete Sicht auf die Situation bekommen. Eine gemeinsame Klausurtagung auf Basis der Untersuchungsergebnisse brachte den Durchbruch. Wenn ich zurück denke an die ersten Diskussionen, die noch im Schatten des noch jungen Wahlergebnisses stattfanden, dann haben wir, wie ich glaube, eine neue Stufe der Zusammenarbeit in diesem Stadtrat erreicht.

Wir haben die sinnlose Schuldfrage hinter uns gelassen und nähern uns immer mehr einer konstruktiven Zusammenarbeit von vielen engagierten Menschen, denen die Entwicklung der Stadt am Herzen liegt.

So haben wir viele Dinge, die als nicht vermittel- oder durchsetzbar galten, umgesetzt und sehen nun deren Einfluss auf den Haushalt Ja, es ist richtig, viele dieser Entscheidungen waren schwer und unpopulär. Es ist aber gelungen - und hier gebührt dem Bürgermeister und den beteiligten Referenten der höchste Respekt und Anerkennung - im Dialog mit den Betroffenen zum einen für Verständnis zu werben und zum anderen nach gemeinsamen und tragbaren Lösungen zu suchen und diese zu finden.

In vielen Fällen ist dies gelungen. Was wäre für mich der nächste Schritt in der Entwicklung der Zusammenarbeit im Stadtrat? Ich wünsche mir, dass zu jeder Forderung, die im Stadtrat gestellt wird, auch ein Lösungsansatz mitgeliefert wird. Es bringt uns nichts, eine Forderung zu stellen und sich dann entspannt zurückzulehnen nach dem Motto: Dieses Verhalten ist aus meiner Sicht eines Stadtrates nicht würdig.

Jeder hat die Plicht das Ganze im Auge zu behalten und Lösungen zu bieten. Wir haben uns wählen lassen, um Dinge voran zu bringen. Um die Zusammenarbeit zwischen Stadtrat und Verwaltung zu stärken und klarer zu machen haben, wir diverse Neuerungen eingeführt, die uns bei der Arbeit helfen.

Einheitliche Vorlagen helfen uns bei Beschlüssen, alle Aspekte zu erfassen. Sowie ein monatlicher Finanzüberblick, der uns die wichtigsten Veränderungen zum Plan aufzeigt.

Alles zusammen erlaubt es uns, gegebenenfalls einzugreifen und entsprechend anstehende Beschlüsse zu beurteilen. Was ist nötig, was sind Goldrand-Probleme? Wie gehen wir mit den weiter steigenden Personalkosten um. Wir werden uns dem Thema "Kinderbetreuung und Ganztagsschulen" annehmen müssen - erste Schritte sind hier auf dem Weg.

Die Einrichtung des Horts in der Dieselschule ist ein leuchtendes Beispiel für einen verantwortungsbewussten Umgang mit dieser Aufgabe. Hier wurde dem Steuerzahler ein 7-stelliger Betrag erspart, die der geforderte Neubau gekostet hätte. Wie weiter mit der Verschuldung? Allein die Zinsen verschlingen jährlich ca. Geld, das an anderer Stelle gut gebraucht würde.

Bei den städtischen Gesellschaften konnte der negative Trend der letzten Jahre aufgehalten werden - dieses positive Momentum muss gehalten werden.

Es freut uns zu sehen, dass es trotz angespannter Situation, den Stadtwerken möglich war, die wichtigen Investitionen für Waldbad, Eisstadion und Jahnstadion stemmen zu können. Dadurch konnte der städtische Haushalt um einen Betrag von 1,3 Mio Euro entlastet werden. Wir werden uns mit den Feuerwehren und deren alterndem Fuhrpark befassen müssen. Hier gibt es bereits vielversprechende Ansätze der Kommandanten, die bereits gemeinsam vorarbeiten, um ein Gesamtkonzept zu erstellen, um den Haushalt nicht über Gebühr zu belasten und um effiziente Beschaffungen durchzuführen.

Was extrem wichtig sein wird, ist, die getroffenen Entscheidungen immer wieder ob ihrer Wirksamkeit auf den Prüfstand zu stellen. Christkindlmarkt und Volksfest werden ebenfalls zu bewerten sein. Der Flächennutzungsplan sowie das Integrierte Stadtentwicklungskonzept.

Hierbei haben wir die einmalige Gelegenheit, mit vielen Bürgern gemeinsam die Zukunft für Waldkraiburg zu beschreiben. Ich bitte Sie alle, lassen Sie uns unsere Kraft und Energie nicht dafür nutzen, uns gegenseitig das Leben schwer zu machen, sondern gemeinsam etwas sinnvolles zu schaffen.

Ein Wettbewerb der guten Ideen muss das Ziel sein. Es ist das erklärte Ziel der UWG, durch ein vorausschauendes Finanzmanagement mittel- und langfristig die richtigen Schritte zur positiven Entwicklung der Stadt einzuschlagen. Die Wiedererlangung und der Erhalt der finanziellen Handlungsfähigkeit auch in den nächsten Jahren hat dabei höchste Priorität.

Im wesentlichen beinhaltet diese Ausarbeitung folgende Punkte: Momentane finanzwirtschaftliche Ist-Situation in Waldkraiburg Der Waldkraiburger Finanzhaushalt ist im Ergebnis aus laufender Verwaltungstätigkeit für das Jahr negativ. Aktuell ist die Stadt nicht in der Lage, die dringend notwendigen Sanierungen und Instandsetzungen der bestehenden Infrastruktur zeitnah und dauerhaft finanzieren zu können. Fortlaufender Finanzmonitor Entsprechend der Prognosen der Verwaltung entspricht kein einziger Haushalt für die Jahre bis den gesetzlichen Bestimmungen!

Wegen der angespannten Haushaltssituation ist es nach Auffassung der UWG-Fraktion unerlässlich, den Stadtrat und die Öffentlichkeit laufend über die jeweils aktuelle Finanzlage der Stadt zu informieren.

Vielmehr sind permanent monatsaktuell zusätzlich Abweichungen zum Plan Ausgabenänderungen und Einnahmeänderung aufzuzeigen, ggf. Investitionstätigkeit Wenn der Überschuss aus der laufenden Verwaltungstätigkeit für Investitionen nicht ausreicht, können diese unter strengen gesetzlichen Vorgaben auch mit Krediten finanziert werden, sofern dies nicht aus Finanzrücklagen möglich oder unwirtschaftlich ist.

Er wies die Kritik von Huber, von den 31 Gemeinden im Landkreis keinerlei Unterstützung bei der Unterbringung von Asylbewerbern zu bekommen, als ungerechtfertigt zurück. Nun hat Pötzsch dem Landrat einen Brief geschrieben, der der Redaktion auch vorliegt. Die angeblich sinkenden Flüchtlingszahlen, die Huber in der Heimatzeitung anspricht, könne Waldkraiburg nicht erkennen, im Gegenteil, denn die Belegungszahlen in der Gemeinschaftsunterkunft sowie den dezentralen Unterkünften steigen stetig.

Für ihn, die Verwaltung und den Stadtrat liege der Fokus darauf, die bereits untergebrachten Flüchtlinge vernünftig zu betreuen. Ein gerechter Verteilungsschlüssel auf alle Gemeinden sei ein wesentlicher Faktor. Pötzsch betont, er als Bürgermeister von Waldkraiburg vertrete das Wohl und die Interessen seiner Stadt und er erwarte von Huber als Landrat die Interessen der Landkreiskommunen und deren Bürger zu vertreten.

Er soll ihnen seine Vorgehensweise und Ziele erläutern und mit ihnen gemeinsam nach Lösungen suchen. Der Inhalt des Briefes entbehrt zum Teil jeglicher Grundlage. Beim Thema Asyl hat die UWG immer eine sachliche Diskussion geführt und, wo möglich, konstruktive Lösungsvorschläge aufgezeigt und unterbreitet. Es ist uns deshalb unerklärlich, wie Landrat Georg Huber so eine Aussage in die Öffentlichkeit stellen kann. Alleine Waldkraiburg hat, Stand In der Dependance beim Peters sind im Schnitt permanent weitere ca.

In vielfältigen Presseberichten der letzten 12 Monate wurde über diese Entwicklung ausführlich berichtet. Wer behauptet, Waldkraiburg leiste keinerlei Unterstützung in der Flüchtlingskrise, verneint die Tatsachen oder verkennt die Realität. Wir bitten den Landrat, die politische Diskussion zum Thema Asyl wieder auf die Sachebene zu bringen.

Anklagen an die Kommunen, wie oben genannt, sind nicht zweckdienlich und verschärfen unnötig den Asyldiskurs, wie auch die Reaktion vieler Landkreisbürgermeister auf das Schreiben an die Staatsregierung gezeigt haben.

Der Stadt sind Grenzen gesetzt, das war den zwölf bis 15 Mitgliedern, Unternehmern, leitenden Angestellten, Freiberuflern, Gastronomen, von Anfang an bewusst. Doch private Interessen und städtisches Anliegen treffen sich in vielen Bereichen. So wird etwa angeregt, leere Schaufenster und Leerstände interessanter zu machen mit einer Zwischennutzung durch Werbung für Vereine oder das Kulturangebot, für Schulprojekte, durch Schauobjekte von Schulen oder Abschlussarbeiten von Gesellen. Den Sartrouville-Platz wollen sie etwa mit einem Freiluft-Schachspiel aufwerten, mit Bücherboxen oder mit attraktiven Spielgeräten wie auf dem Megakiss-Spielplatz.

Parkanlagen und öffentliche Plätze könnten durch komunale Grillplätze Treffpunkt der Bürger werden. Den Wochenmarkt sähe der Arbeitskreis lieber vor dem Rathaus, auch den Christkindlmarkt.

Die Gastroterrassen auf dem Platz sollten mit dem Fahrzeug erreichbar sein. Sie sehen nicht nur die Leerstandskrise, sondern auch durchaus positive Ansatzmöglichkeiten. Für den Stadtrat gehe es jetzt darum, die Vorschläge zu bewerten und gegebenenfalls umzusetzen. Dazu brauche es eine breite Beteiligung von Bürgern, von Vereinen, Organisationen und Akteuren aus den unterschiedlichen Bereichen des städtischen Lebens.

Damit verändern sich die Kräfteverhältnisse im Gremium. Das hat Folgen für die Besetzung der Ausschüsse und Aufsichtsräte. Listenplatz haben die Wähler sie damals nach vorne gehäufelt - auf Platz Unter anderem kritisierte sie damals den autoritären Stil des Fraktionsvorsitzenden, mangelnde Teamarbeit und Gesprächskultur in der Fraktion.

Die Stadträtin entschied sich für den Status als fraktionslose Einzelkämpferin. Das ist nun vorbei. Das bestätigt sie auf Anfrage der Zeitung. Den Beitritt zur UWG, an deren Fraktionssitzungen Partsch seit längerem teilnimmt, begründet sie damit, das deren Ziele für Waldkraiburg, deren Arbeitsweise und kollegiale Kommunikation ihren Vorstellungen entspreche. Frieder Vielsack ist dieser Schritt logische Folge einer guten Zusammenarbeit.

Lydia Partsch sei gut integriert und habe insbesondere in ihrem Fachbereich sehr viel Input in die Fraktionsarbeit eingebracht. Das ist rechtlich in Ordnung. Das hat Folgen für die Besetzung der Ausschüsse.

Unter den veränderten Bedingungen entspricht nur die Besetzung des Werk- und des Rechnungsprüfungsauschusses je sieben Mitglieder dieser Vorgabe, nicht aber die anderen vier Ausschüsse. So schreibt es die Gemeindeordnung für diese Konstellation vor.

Beide Seiten sollten mit dem Konzept leben können, keiner als Verlierer dastehen, "damit wir im Stadtrat konstruktiv weiterarbeiten können", so Frieder Vielsack.

Details der Vereinbarung nennen beide Seiten nicht. Dem Vernehmen nach ändert sich für ihre Fraktion aber nichts. Sie behalte wie bisher zwei Sitze, so Sterr. Über die Zusammensetzung der Ausschüsse wird im Haupt- und Finanzausschuss am Oktober, beziehungsweise im Stadtrat am Ein wolkenverhangener Himmel, kaltes Spätsommerwetter, zwischenzeitlich leichter Nieselregen - die Waldkraiburger haben sich nicht davon abhalten und vertreiben lassen.

Waldkraiburg - Sonntag, 11 Uhr: Bei solchen Aussichten streichen Veranstalter in der Regel die Segel und sagen ab. Das war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich. Und einige bogen sich unter dem vielen leckeren Essen, das die Leute mitgebracht hatten.

Die ersten Teilnehmer, manche warm in Jacken und Pullover eingepackt, standen schon über eine Stunde vor dem offiziellen Beginn "auf der Matte", um sich eine Sitzgelegenheit zu sichern. Wohl über tausend Menschen lockte dieses Picknick für mehr Gemeinsamkeit ins Stadtzentrum. Die einen kamen zum späten Frühstück, die anderen zu einem ausgiebigen Mittagessen, das nahtlos in die Kaffeerunde überging.

Jeder hatte etwas mitgebracht und wenn nicht, dann konnte man sich auch in der Waldkraiburger Gastronomie versorgen oder am Nebentisch kosten. Gerne wurde geteilt und getauscht. Sie wurde begeistert aufgenommen. Dass man keine laute Musi hat. Man kann einfach ratschen und versteht den anderen auch noch.

Die Volksfeste sollten sich ein Beispiel nehmen", meinte etwa Jakob Wandinger. Und "Saftladen"-Kabarettist Erhard Geppert: Das hat Mühldorf nicht. Und vor allem, es kostet nix. Man muss noch nicht mal Geld für einen Kommunikationsberater ausgeben. Die Veranstaltung brachte Einnahmen für einen guten Zweck. Der Erlös aus dem Getränkeverkauf und aus den Leihgebühren und Spenden für die Tische kommt der Arbeit der vier Jugendfeuerwehren im Stadtgebiet zugute.

Auch die Landjugend Pürten-St. Erasmus, die ihren neuen Jugendraum im Pfarrhof Pürten ausstatten möchte, durfte einen Verkaufstand aufbauen. Der Erlös war gestern noch nicht bekannt, ebenso wenig, wie sich die Veranstaltung weiterentwickeln wird. Klar ist laut Hans Zacherl aber, dass die Waldkraiburger nicht zum letzten Mal zusammengerückt sind. Die Veranstaltung "Ruck ma zamm" soll es auf jeden Fall wieder geben.

Bisher sind laut Thomas Kozel aus dem Organisationsteam 43 Tische reserviert. Wer mag, bringt sein Picknick selbst mit oder nutzt das Angebot der Gastronomien.

Nach Lust und Laune können die Bürger mit Brett- und Würfelspielen kommen, ihr Musikinstrument spielen oder einfach mit Nachbarn oder Fremden ratschen. Für jede Biertischgarnitur, die unter ruckmazamm uwg-waldkraiburg. Sport hat die Fähigkeit, die Menschen zusammenzubringen. Politik bringt sie meistens auseinander.

Und dann kommt die UWG und macht einen Vorschlag, den man nur gut finden kann. Mit "Ruck ma zamm" will die Wählergemeinschaft für mehr Gemeinsamkeit sorgen und dabei Stadt und Land an einen Tisch holen. Alle können mitmachen, sich selbst versorgen oder das Angebot der Gastronomien nutzen. Je mehr Menschen "zammrucken" wollen, umso länger wird die Tafel.

Ideal gewählt ist auch der Termin. Schön wäre auch, wenn sich die Umlandgemeinden beteiligen würden. Auszüge aus der "Waldkraiburger Wochenschau" Waldkraiburger Nachrichten, Jung und Alt sind aufgerufen, am Sonntag, September, von 11 bis 16 Uhr beim Picknick dabei zu sein.

Sie gehören zu den 15 aktiven Arbeitskreis-Mitgliedern, die die Veranstaltung seit einigen Monaten vorbereiten. Das Prinzip ist ganz einfach: Für die Verpflegung sorgt jeder selbst oder nutzt die Angebote der Waldkraiburger Gastronomie. Die Tische für die Tafel werden von den Veranstaltern gegen eine kleine Gebühr, beziehungsweise Spende gestellt.

Und mit jedem Tisch wird die Tafel länger. In Waldkraiburg hat das Picknick unter freiem Himmel Premiere. Es knüpft aber an ähnlichen Veranstaltungen an, die vor einigen Jahren in Frankreich entstanden und sich auch in deutschen Städten ausbreiten. Das ist in Waldkraiburg nicht vorgegeben. Alles andere ist Sache der Besucher.

Thomas Kozel hat zum Beispiel einen Tisch für sich und seine Schafkopfrunde reserviert. Wer ein Instrument spielt, könnte Musik machen, schlägt Andrea Pritz vor. Auch andere Vorführungen sind denkbar. Phantasie und Kreativität wollen die Veranstalter keine Grenzen setzen, ebenso wenig aber ein Programm aus dem Boden stampfen. Es geht darum, gemeinsam angenehme Stunden zu verbringen, zu ratschen, zu essen, zu trinken. Jetzt hoffen die Initiatoren, dass viele diese Idee aufgreifen, mitmachen.

Waldkraiburger Vereine, Firmen, Organisationen vom Seniorenclub bis zur Jugendgruppe sind aufgerufen und eingeladen. Und natürlich auch die Nachbarn aus den umliegenden Gemeinden. Mit der neuen Veranstaltung, die keine Eintagsfliege bleiben soll, wollen die Initiatoren die Jugendarbeit in der Stadt unterstützen. Heuer kommt der Erlös den vier Waldkraiburger Jugendfeuerwehren zugute. Tischreservierungen ab sofort möglich!

Unverbindliche Tischreservierungen sind ab sofort per E-Mail ruckmazamm uwg-waldkraiburg. Sie helfen den Organisatoren bei der Vorbereitung. September an der Tafel Platz zu nehmen, ist natürlich willkommen.

Weitere Infos auf ruckmazamm. Stellungnahme der UWG Waldkraiburg vom Menschen, die auf der Flucht vor politischer Verfolgung oder vor Krieg oder Bürgerkrieg zu uns kommen, verdienen unseren Schutz und unsere Unterstützung.

Aus kommunalpolitischer Sicht ist es nicht die Aufgabe eines Stadtrates, die vielfältigen Gründe für Menschen auf der Flucht zu beurteilen und zu bewerten. Dieser Aufgabe, sowie der Aufgabe für politische Lösungen im anhaltenden weltweiten Flüchtlingsdrama zu sorgen kann und muss sich die Bundesrepublik Deutschland in enger Zusammenarbeit mit der Staatengemeinschaft stellen.

Auch dank des herausragenden ehrenamtlichen Engagements zahlreicher Bürgerinnen und Bürger präsentiert sich Waldkraiburg als weltoffene und gastfreundliche Stadt in der die humanitären Verpflichtungen gegenüber politisch Verfolgten und Flüchtlingen erfüllt werden. Ist man letztes Jahr noch von etwa Asylbewerbern, die nach dem Königssteiner Schlüssel auf den Landkreis Mühldorf entfallen wären, ausgegangen so hat sich diese Zahl im Verlauf eines Jahres mehr als verdreifacht und sie wird voraussichtlich weiter steigen.

Waldkraiburg kommt somit weiterhin ihrem Teil zur Bewältigung der damit verbundenen humanitären Aufgabe mehr als nur nach. Dies war eine Bedingung, geknüpft an die Zustimmung zur Einrichtung der Dependance. Hiermit wird ein wichtiger Grundstein für ein Zusammenleben gelegt. Den Flüchtlingen können so die örtlichen Gepflogenheiten nahe gebracht werden um mögliche Konflikte, die aus kulturellen Unterschieden oder Unkenntnis herrühren, zu vermeiden. Durch offene und ehrliche Kommunikation kann ein Zusammenleben gelingen und ein mögliches Aufkeimen von Fremdenfeindlichkeit vermieden werden.

Dieses weiter zu fördern und tatkräftig mit anzupacken ist unser Anspruch. Bürgermeisters der Stadt Waldkraiburg an die Kommunen des Landkreises Mühldorf sich auch stärker für die gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu engagieren und auch ihren Beitrag dazu zu leisten.

Es ist die Verantwortung der Kommunen und der Kommunalpolitiker innen die Aufgabe anzunehmen und bestmöglich zu bewältigen. Es sind bei allen Emotionen nun sachliche und lösungsorientierte Diskussionen gefragt damit Zusammenleben gelingt. Es ist damit zu rechnen, dass in den nächsten Jahren vermehrt weitere Menschen Schutz und Hilfe bei uns suchen. Den damit verbundenen gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen müssen und werden wir uns stellen.

Das hat sich nicht nur unter Waldkraiburger Kommunalpolitikern herumgesprochen. Auch sie waren freilich schockiert, als sie im Finanzausschuss erfuhren, dass sich wegen neuer Gewerbesteuer-Rückzahlungen die Lage weiter verschlechtert hat. Um den Haushalt zu "retten", verständigten sie sich darauf, die Sanierung der Tiefgarage und die Neugestaltung des Rathausvorplatzes noch einmal zu verschieben. Ein Bild spricht Bände: Am Dienstagabend standen die Vorberatungen zum Haushalt in der Haupt- und Finanzausschusssitzung an.

Der Stadt, die schon Anfang des Jahres rund Euro Gewerbesteuer an Unternehmen zurückzahlen musste, liegen weitere Bescheide zu Steuerminderungen vor. Der Gewerbesteueransatz von 18,5 Millionen Euro ist damit nicht mehr zu halten. Tiefgarage und Rathausvorplatz Ein Haushalt auf dieser Grundlage wäre Gefahr gelaufen, nicht genehmigt zu werden.

Betroffen ist die Sanierung der Tiefgarage, die mit 1,4 Millionen Euro veranschlagt ist, und die Neugestaltung des Rathausvorplatzes 1,3 Millionen.

In der Bauausschuss-Sitzung am gestrigen Mittwoch sollten eigentlich die Aufträge vergeben werden. Die Sitzung wurde abgesagt. CSU stimmt gegen Haushalt Das Investitionsprogramm mit der Haushaltssperre wurde einstimmig befürwortet, damit der Haushalt genehmigungsfähig ist. Sterr verwies etwa darauf, dass die Stadt ihre Handwerkeraufträge an die Stadtbau deutlich heruntergeschraubt hat und die GmbH im Wirtschaftsplan nun erstmals ein Minus ausweise siehe auch Artikel auf Seite Im Haushalt sei zudem kein Geld für die Brandschutzsanierung im Untergeschoss des Eisstadions eingestellt.

Sie halten es für unabdingbar, die Leistungen zwischen Stadt und städtischen Gesellschaften neu zu ordnen siehe ausführlichen Bericht auf der folgenden Seite. Er verstehe nicht, so Belkot, dass die CSU gegen einen Haushalt stimmt, den sie selbst in den vergangenen Jahren verschuldet habe. Für Ulli Maier jedenfalls ist die jüngste Entwicklung nicht überraschend.

Gewerbetreibende die stark investieren, zahlen halt weniger Steuern. Und Maier malte das Schreckgespenst an die Wand: Ohne Kreditermächtigungen aus den Vorjahren "könnten wir nicht mal mehr Kredite aufnehmen". Auch sie gewinnt den Gewerbesteuer-Rückzahlungen eine positive Seite ab: Die Unternehmen, die diese Rückzahlungen bekommen, haben am Standort Waldkraiburg, nicht andernorts investiert. Das bringe in einigen Jahren wieder Steuereinnahmen. Die aktuelle Situation sieht sie als "katastophal" an.

Erträgen von 45,08 Millionen Euro stehen Aufwendungen von 45,88 Millionen Euro aus dem laufenden Betrieb gegenüber, macht ein Minus von gut Euro. Anders als erwartet die Stadt heuer wieder staatliche Schlüsselzuweisungen 1,8 Millionen. Von den insgesamt 34,6 Millionen Steuereinnahmen und Schlüsselzuweisungen verbleiben der Stadt rund 54 Prozent. Bei 14,85 Millionen lagen die Schulden Ende Mit Kreditermächtigungen aus den Vorjahren in Höhe von 2,33 Millionen Euro, die bislang noch nicht wirksam wurden, steigen die Schulden laut Plan in diesem Jahr auf 16,6 Millionen.

Seit ist ein massiver Anstieg zu verzeichnen. Eine weitere Neuverschuldung wie sie in der Finanzplanung vorgesehen ist "müssen wir stoppen", so Hohenadler. Die Rechtsaufsicht würde die Kredite nicht genehmigen. Eine gute halbe Million Euro gibt die Stadt schon heuer nur für Kreditzinsen aus. Der notwendige Liquiditätszufluss ist für dieses Haushaltsjahr durch die genannten bereits in den Vorjahren genehmigten Kreditermächtigungen gesichert.

Was bedeutet Baustopp für die Tiefgarage? Was bedeutet der Beschluss im Finanzausschuss für die Tiefgarage unter dem Rathausvorplatz? Muss sie gar gesperrt werden, wenn die Sanierung nicht zeitnah realisiert werden kann?

Endgültig beantworten kann er die Frage allerdings erst, wenn ein Ingenieurbüro seine Expertise abgegeben hat. Was die Stadt noch investieren kann Investitionen für rund 7,5 Millionen Euro stehen für das Jahr im Investitionsprogramm. Die Tiefgaragen-Sanierung 1,4 Millionen und die Neugestaltung des Rathausvorplatzes 1,3 Millionen stehen weiter als Ansatz im Plan, die Mittel sind aber vorläufig gesperrt.

Das liegt nicht am städtischen Haushalt, sondern daran, dass die Stadtwerke heuer die Leitungen nicht mehr verlegen können. Mit Einsparungen, Gebührenerhöhungen und höheren Eigenbeteiligungen der Bürger, einer Reduzierung der Personalkosten und strukturellen Veränderungen im "Gesamtunternehmen Stadt" will sie die Finanzsituation wieder verbessern. Waldkraiburg habe kein Einnahmeproblem wie andere Kommunen, Waldkraiburg habe ein Ausgabeproblem, stellten sie fest.

Aus der Analyse der Haushaltszahlen von bis ergibt sich für diesen Zeitraum eine Steigerung der jährlichen Steuereinnahmen um 35 Prozent. Und das städtische Geldvermögen, noch bei bescheidenen Euro plus, ist entsprechend bei einem Minus von fast zehn Millionen Euro angekommen.

Mitverantwortlich für diese Entwicklung machen sie die Umstrukturierung innerhalb des Unternehmens Stadt, bei der städtische Bauhof-Mitarbeiter von den Gesellschaften übernommen wurden, um den städtischen Haushalt zu entlasten. Gleichzeitig wurde vereinbart, Dienstleistungen der Gesellschaften in Anspruch zu nehmen, die allerdings mit 19 Prozent Umsatzsteuer belegt sind.

Die geplanten Synergieeffekte seien verfehlt worden, so Maier. Einen "furchtbar schlechten Deal" nannte er diese Auslagerungsstruktur, "eine politische Fehlentscheidung und eine Katastrophe für Waldkraiburg". Er mahnte dringend Korrekturen an, "sonst wird die Stadt Probleme kriegen".

Die Folgen der Energiewende seien noch falsch eingeschätzt worden, dabei dürften die Gewinnmargen in der Energiebranche weiterhin sinken. Weil zu viele Einzelinteressen im Vordergrund standen, sei vielen Entscheidungsträgern ein Überblick über das "Gesamtunternehmen Stadt" aufgrund der Komplexität des Unternehmens nicht mehr möglich.

Es sei nicht mehr durchschaubar, "was wer für wen leistet". Deshalb sei "vielleicht ein Schritt zurück" der richtige Weg. Investitionsstau von 20 Millionen Euro Schon vor sei die Instandhaltung vorhandener Objekte vernachlässigt worden. Der Investitionsstau sei bis heute auf rund 20 Millionen Euro angewachsen. Seit seien nur in den beiden "wirtschaftlichen Topjahren" und ohne Darlehensaufnahme Überschüsse erwirtschaftet worden.

In allen anderen Jahren habe die Stadt immer mehr Geld ausgegeben als eingenommen wurden. Und im Blick auf die Haushaltsplanungen bis stellte er fest. Allein aus der laufenden Verwaltungstätigkeit werde die Stadt da Jahr für Jahr ein Minus machen, "ohne irgendeinen Cent für Investitionen auszugeben". Nur etwa 20 Prozent des Haushaltsumfangs das sind etwa acht Millionen Euro kann die Kommune beeinflussen.

Dazu gehören die freiwilligen Leistungen in den verschiedenen Bereichen vom Sport über die Kultur bis zu sozialen Betreuungs- und Bildungsausgaben. Alle Fraktionen kamen aber überein, die Vorschläge der UWG zu diskutieren, nicht wie in der Vergangenheit in einer Haushalts-Arbeitsgruppe, sondern im Finanzausschuss, gegebenenfalls in einer eigenen Klausur. Zunächst sollten auch Stadtbau und Stadtwerke zu dem Papier Stellung nehmen können, schlug er vor. Das Anliegen, Personalkosten zu senken und freiwillige Leistungen zu reduzieren, teile er.

Sterr sieht aber enge Grenzen, etwa in den Regularien im öffentlichen Dienst. Und zu freiwilligen Leistungen fragte er: Wer will zum Beispiel auf die aufsuchende Sozialarbeit verzichten?

Viele Stadte hätten ihr Tafelsilber weggegeben und "wollen es heute wieder haben". Die defizitären Einrichtungen wie Waldbad, Eisstadion und Stadtbus seien nur über die Stadtwerke zu halten.

Ein "rein unternehmerischer Blick auf eine Kommune" sei zwar nicht haltbar, weil es in einer Stadt nicht um Gewinnmaximierung geht. Mit unternehmerischem Blick auf eine Stadt zu schauen, sei aber sehr sinnvoll. Selbst wenn wir es zumachen, kostet es weiter Geld. Der Sanierungsbedarf an alten Liegenschaften hole die Stadt aufgrund der Versäumnisse der letzten Jahre ein. Deshalb sei der Bau der Schulschwimmhalle so verhängnisvoll, so Engelmann.

Was die Ankündigung angeht, Personalkosten ohne Entlassungen zu senken, bleiben für den Gewerkschafter Fragen offen: Es brauche nicht nur Kürzungen und Erhöhungen, sondern auch mehr Marketingaktivitäten in allen Bereichen. Da haben wir ein Jahr verplempert. Die Personalkosten müssen rigoros gesenkt werden, nicht auf dem Weg von Entlassungen, aber über Einstellungsstops.

Bei freiwilligen Leistungen müssen die Eigenbeteiligungen der Bürger erhöht werden. Insbesondere bei der Energieversorgung müssen strategische Partnerschaften der Stadtwerke mit anderen Unternehmen geprüft und gegebenenfalls realisiert werden Kooperationen, Gesellschaftsanteile, stille Teilhaberschaften usw.

Kurzfristig sollte sich die Stadt für Umstrukturierungen externe Beratung holen. Antrag der UWG vom Mir scheint es, als wären die Standpunkte verhärtet und nur noch wenig Raum für konstruktive Gespräche übrig. Wie können wir dies nun aufweichen und uns gemeinsam dem Thema annehmen?

Ich sende an alle Beteiligten den Appell, Bereitschaft für eine Lösungsfindung zu zeigen. Ich möchte, dass wir am Mittwoch konstruktive Lösungen erörtern. Wir haben es meiner Meinung nach mit vier Interessensgruppen zu tun: An erster Stelle stehen die Flüchtlinge selbst, denen geholfen werden muss, an zweiter Stelle die Stadt Waldkraiburg und Ihre Bürger, die eine Überforderung fürchten, an dritter Stelle das BFZ Peters, das ein berechtigtes Interesse hat, seine Leerstände zu füllen und zuletzt die Regierung von Oberbayern, die den enorm wachsenden Ansturm an Flüchtlingen aus aller Welt bewerkstelligen muss.

Spionage-Apps im Mac App Store aufgetaucht