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Die neue Ausgabe ist ab sofort kostenfrei erhältlich. Die preisgekrönte Zeitschrift bereitet die Themen in vielfältigen Formaten altersgerecht auf - von Reportagen über Illustrationen bis hin zu einer Bauanleitung für einen Mini-Roboter. Ein weiterer Artikel erklärt anschaulich, wie es Computerfachleuten gelingt, Maschinen mit künstlicher Intelligenz auszustatten.

Warum interessieren sich Forscherinnen und Forscher für den Tastsinn des Elefantenrüsselfisches? Welche Tiere helfen dem Menschen schon seit Jahrtausenden bei der Arbeit? Das Kinder- und Jugendmagazin erscheint zweimal jährlich mit einer Auflage von rund Die neue Ausgabe ist ab sofort kostenfrei erhältlich unter http: Durch die Digitalisierung, alternative Arbeitsmodelle und die Entwicklung künstlicher Intelligenz stehen Forschung und Zivilgesellschaft vor neuen Chancen und Herausforderungen: Wie werden die Menschen in Zukunft arbeiten?

Wie machen sie sich fit dafür? Und welche Rolle spielen Wissenschaft und Forschung bei der Gestaltung eben dieser neuen Arbeitswelten? Sie tragen als zentrales Instrument der Wissenschaftskommunikation Forschung in die Öffentlichkeit und unterstützen den Dialog zwischen Forschung und Gesellschaft.

Der im Ingwer enthaltene Scharfstoff 6-Gingerol stimuliert ein Speichelenzym, das übelriechende Substanzen abbaut. Es sorgt damit für frischen Atem und einen besseren Nachgeschmack. Zitronensäure erhöht dagegen den Natriumionen-Gehalt im Speichel, sodass Salziges weniger salzig wirkt. Viele Lebensmittelinhaltsstoffe tragen direkt durch ihren Eigengeschmack, ihren Duft oder ihre Schärfe zum typischen Geschmack von Speisen und Getränken bei. Sie beeinflussen aber auch indirekt über andere, noch weitgehend unbekannte biochemische Mechanismen unser Geschmacksempfinden.

Die an jeweils vier Frauen und Männern durchgeführten Speichel- und Atemluftanalysen belegen, dass das Enzym übelriechende schwefelhaltige Verbindungen abbaut.

Auf diese Weise ist es in der Lage, den lang anhaltenden Nachgeschmack vieler Lebensmittel wie Kaffee zu vermindern. Der entdeckte Mechanismus könne zukünftig dazu beitragen, neue Mundpflegemittel zu entwickeln. Zitronensäure mindert unser Salzempfinden Zitronensäure beeinflusst dagegen laut der Studie unsere Geschmackswahrnehmung über einen ganz anderen Mechanismus. Proportional zur Speichelmenge erhöht sich dabei auch die Menge der im Speichel gelösten Mineralstoffe.

Hofmann steigt der Natriumionen-Spiegel nach der Stimulation mit Zitronensäure rasch um das etwa Elffache an. Dieser Effekt lässt uns dann weniger sensitiv auf Kochsalz reagieren. Der Lebensmittelchemiker erklärt dies so: Enthält der Speichel bereits höhere Konzentrationen an Natriumionen, müssen verkostete Proben einen deutlich höheren Salzgehalt aufweisen, um sie vergleichsweise salzig zu empfinden.

Hofmann sieht noch viel Forschungsbedarf, um das komplexe Zusammenspiel zwischen den geschmacksgebenden Molekülsystemen in Lebensmitteln, den biochemischen Prozessen, die im Speichel ablaufen, und unserem Geschmacksempfinden zu verstehen.

Mittels eines systembiologischen Ansatzes verfolgt Hofmann das Ziel, eine neue wissenschaftliche Basis für die Produktion von Lebensmitteln zu entwickeln, deren Inhaltsstoff- und Funktionsprofile an den gesundheitlichen und sensorischen Bedürfnissen der Verbraucherinnen und Verbraucher ausgerichtet sind. Hierfür kombinieren er und sein Team Methoden der biomolekularen Grundlagenforschung mit analytischen Hochleistungstechnologien und Methoden der Bioinformatik. J Agric Food Chem.

Reform der Fahrzeug- und Kraftstoffbesteuerung ratsam - Bei einem systematischen Europa-Vergleich aller Abgaben auf Pkw belegt Deutschland einen Platz im unteren Drittel - Pkw-Abgaben sind hierzulande weder fiskalisch ausreichend ergiebig, noch setzen sie hinlänglich Anreize für einen weniger umweltbelastenden Pkw-Verkehr.

Deutschland sollte die Besteuerung von Personenkraftwagen und Kraftstoffen reformieren, Priorität sollte dabei die schrittweise Erhöhung der Dieselsteuer haben. Kunert hat das Abgabensystem für Pkw in 30 europäischen Ländern EU, Norwegen und Schweiz in einer neuen Studie systematisch analysiert und verglichen.

Für die Länder mit noch höheren Abgaben ist die Zulassungssteuer - die in Deutschland nicht existiert - ausschlaggebend. Zudem ergibt diese Beispielrechnung unter dem Strich in 26 Ländern eine geringere Abgabenbelastung für Pkw mit Dieselmotor als für die mit Ottomotor.

Berücksichtigt man die Kaufkraftparität in den jeweiligen Ländern, liegt Deutschland zusammen mit Luxemburg und der Schweiz ganz am Ende der Skala. Gleichzeitig werden offensichtlich nicht ausreichend Anreize für weniger umweltschädliche Technologien gesetzt, denn die CO2-Emissionen im Verkehrssektor steigen und die Luftqualität - vor allem in Städten - ist unzureichend. Das Abgabensystem ist dringend reformbedürftig. Energiesteuer und Kfz-Steuer reformieren Priorität sollte dabei eine schrittweise Angleichung des Steuersatzes auf Dieselkraftstoff auf das Niveau von Vergaserkraftstoff haben, so Kunert.

In Deutschland wird wie in den meisten europäischen Ländern die Dieseltechnologie mit einem niedrigeren Satz der Energiesteuer, die auf jeden Liter verbrauchten Kraftstoffs entfällt, stark begünstigt 47 Cent für Diesel und 65,5 Cent für Benzin.

Das hat Dieselfahrzeugen zu einem stattlichen Marktanteil verholfen. In einem weiteren Reformschritt sollten beide Steuersätze angehoben werden. Die Energiesteuer, die auf jeden verbrauchten Liter Kraftstoff entfällt, wurde hierzulande seit dem Jahr nicht mehr erhöht.

Dagegen haben seit dem Jahr die meisten der untersuchten Länder ihren Steuersatz für Benzin und für Diesel angehoben. Hieraus erzielte Mehreinnahmen sollte der Fiskus zum Beispiel durch die Senkung anderer Steuern, die nicht am Umweltverbrauch ansetzen, ausgleichen. Ein dritter Reformansatz ist die Bemessungsgrundlage der Kfz-Steuer. Der Pkw-Bestand ist seit dem Jahr um etwa 13 Prozent gewachsen. Sowohl Hubraum als auch angegebene CO2-Emissionen sinken. Dabei liegen die offiziellen Angaben zu den Emissionen weitaus niedriger als die tatsächlich emittierten Mengen.

Als alternative Bemessungsgrundlagen würden sich stattdessen das Gewicht oder die Motorleistung eignen", so Uwe Kunert. Chemische Substanzen müssen künftig in der Umwelt schnell unschädlich werden, sonst steht die Abwasserreinigung vor fast unlösbaren Problemen. Künftig muss schon bei ihrer Herstellung viel stärker darauf geachtet werden, diesen Eintrag frühzeitig zu verringern, sonst kann eine wirkungsvolle Abwasserreinigung nicht mehr sichergestellt werden.

In einem jetzt in der renommierten Wissenschaftszeitschrift Science erschienenen Beitrag beschreibt der Chemiker Professor Dr. Für die Forscher ist klar: Chemikalien sind aus dem modernen Leben nicht wegzudenken, sichern sie doch Wohlstand, Gesundheit und Lebensqualität. Viele chemische Stoffe bereiten aber auch Probleme, weil sie in den Wasserkreislauf und über diesen auch in die Nahrungskette gelangen. Immer aufwendigere Verfahren werden dafür benötigt. Dadurch steigen die Kosten und auch der Einsatz zusätzlicher Chemikalien wird erforderlich.

Trotzdem wird das Wasser nicht immer sauber, manchmal sogar zusätzlich verschmutzt. Ein weiteres Problem ergibt sich aus dem Klimawandel: Starkregenereignisse und in deren Folge Überschwemmungen können Kläranlagen beschädigen. Das führt zu weiteren Gefahren für das Grundwasser. Hinzu kommt, dass in 80 Prozent der Länder dieser Erde überhaupt keine Abwasserreinigungsanlagen existieren.

Wo dies unvermeidlich ist, müssen chemische Stoffe und Arzneimittel von Anfang an so designt werden, dass sie in der Umwelt keinen Schaden anrichten", ist Kümmerer überzeugt.

Es sei viel effektiver, die Verschmutzung der Umwelt schon an der Quelle zu bekämpfen, als immer aufwendigere Reinigungsverfahren zu entwickeln. Für die Industrie bedeute dies, die Anzahl der verwendeten Chemikalien in den Produkten zu reduzieren, nicht-abbaubare durch abbaubare Stoffe zu ersetzen und unterschiedliche Abwässer möglichst getrennt zu halten, um sie leichter und besser reinigen zu können.

Aus Produktionsabwässern lassen sich auch Stoffe zurückgewinnen und erneut verwenden, wie etwa Salz oder Farbstoffe bei der Textilfärbung. In der aktuellen Diskussion um die Vermeidung problematischer Abwässer besteht ein aussichtsreicher Ansatz darin, die Funktion chemischer Substanzen für den Produktionsprozess und im Produkt genau zu analysieren und nach nicht-chemischen Alternativen zu suchen, die den gleichen Zweck erfüllen.

Ist Stillen wirklich besser? Über diese Frage wird seit Jahrzehnten intensiv diskutiert, wobei die Debatten oft kontrovers und emotional aufgeladen geführt werden. Stillen ist mehr als die Ernährung des Babys. Sowohl bei Kindern als auch bei Müttern geht Stillen mit körperlichen und psychischen Veränderungen einher. Die Herausforderung für die Forschung: Welche unterschiedlichen Effekte hat das Stillen für Mutter und Kind? Die positiven Effekte des Stillens für Kind und Mutter sind klar belegt.

Das Heft kann abgerufen werden über: Muttermilch ist ein komplexes Getränk mit vielen Inhaltsstoffen, das in Millionen von Jahren der Evolution entwickelt und optimiert wurde. Kontrollierte Studien zu diesem Thema sind schwer umsetzbar, oft fehlt es auch an langfristigen Daten. In Deutschland gibt es derzeit kein flächendeckendes nationales Stillmonitoring. Stillhäufigkeit und Stilldauer können auf Basis der vorhandenen Daten bislang nicht nach einheitlichen wissenschaftlichen Kriterien bestimmt werden.

Die Autorinnen und Autoren des Themenhefts greifen diese methodologischen Schwierigkeiten auf und stellen Konzepte zur systematischen Datenerhebung in Deutschland vor.

Zwei weitere Artikel beschreiben kurz- und langfristig positive Effekte für das Kind bzw. In diesem Fall haben Säuglinge ein geringeres Risiko für Atemwegsinfekte und erkranken seltener an Übergewicht und Diabetes mellitus Typ 2.

Allerdings können sich durch Fremdstoffe und Krankheitserreger auch Risiken für den Säugling ergeben. Zudem stellen Fachleute Handlungsfelder zur Stillförderung vor. In einer Studie des Bundesinstituts für Risikobewertung zur öffentlichen Wahrnehmung des Stillens in Deutschland nannte jede zehnte Mutter, die bereits abgestillt hatte, die ablehnende Haltung in der Öffentlichkeit als einen Grund für das Abstillen. Über die Nationale Stillkommission am BfR Die Nationale Stillkommission wurde mit dem Ziel gegründet, die Entwicklung einer neuen Stillkultur in der Bundesrepublik Deutschland zu unterstützen und dazu beizutragen, dass Stillen zur normalen Ernährung für Säuglinge wird.

Der Kommission gehören Mitglieder aus medizinischen Berufsverbänden und Organisationen an, die sich für die Förderung des Stillens in Deutschland einsetzen. Weitere Informationen zur Arbeit der Nationalen Stillkommission sind auf der folgenden Website veröffentlicht: In Verbindung mit den richtigen Materialien können Sonnenstrahlen Wunder wirken: Sie reinigen Gebäudefassaden, zersetzen Schadstoffe aus der Luft oder im Wasser.

Mit einem neuen Messgerät wollen Forscher jetzt die photokatalytische Wirksamkeit von Oberflächen genauer und schneller bestimmen und damit die Effizienz erhöhen. Fahrverbote, Dieselnachrüstung oder blaue Plakette - es wird derzeit viel diskutiert, wie sich die Stickoxid- und Feinstaubbelastung in Städten reduzieren lassen.

Wie praktisch wäre es, wenn Häuserfassaden und Dächer die Stadtluft einfach nebenbei reinigen würden? Und wenn sich Gebäude gleich selbst von Schmutz befreien könnten? Die gute Nachricht ist: Mit Photokatalyse ist das bereits möglich. Das Titandioxid bildet dabei reaktive Substanzen, die Schmutz und Schadstoffe abbauen. Ob Beton, Glas oder Fassadenfarbe, fast jedes Material kann man photokatalytisch aufrüsten. Doch es gibt gleich mehrere Haken: Je nach Trägermaterial, Oberflächenstruktur und Umwelteinflüssen schwankt die photokatalytische Effizienz in Abhängigkeit von Schadstoff und Produkt um bis zu Prozent und mehr.

Die Wirksamkeit ist auch eine Frage der richtigen Mischung: Beschichtet man nur die Oberfläche, wäscht sich der Katalysator schnell ab oder erodiert. Das Optimum ist noch nicht gefunden. All dies ist bislang kaum untersucht worden.

Ihr Ziel war es, die Effizienz von Materialverbindungen zu steigern, so dass bessere photokatalytisch wirksame Baustoffe entwickelt werden können. Zudem war es schlichtweg noch nicht möglich, zuverlässige Messungen im Feld durchzuführen. Damit lässt sich bestimmen, wie schnell ein Material mit einem bestimmten Katalysator zum Beispiel eine Fassade oder ein Ziegeldach reinigt.

Ein lumineszierender Farbstoff wird auf eine Oberfläche aufgedampft und dann gemessen, wie schnell er unter Lichteinfluss verblasst. Zusammen mit den Parametern Dicke der Farbschicht und Lichtintensität lässt sich daraus der Wirkungsgrad ermitteln. Vom Labor ins Feld Die Herausforderung war nun, dieses Prinzip auf ein portables Gerät zu übertragen, das ohne Vakuumbedingungen funktioniert, und die Messung gleichzeitig deutlich zu beschleunigen.

Da die bislang im Labor verwendete Farbstoffsynthese im Feld zu viele ungewünschte chemische Reaktionen zeigte, mussten sie neue Farbstoffe finden. Zudem funktionierte das bisherige Verfahren des Aufdampfens für den mobilen Zweck nicht mehr. Die Trägerfolie hat die Vorteile, dass sie sich jeder Oberfläche gut anpasst, chemische Reaktionen mit dem Material minimiert und durch Messungen direkt an Fassaden entstehende Schäden z.

Die Beschichtung mit einer einzelnen Lage Farbstoff gewährleistet die Reproduzierbarkeit des Verfahrens. In einen Bajonettverschluss wird dort die Folie mit der Farbbeschichtung eingespannt und auf die zu prüfende Oberfläche gepresst. Das Gerät misst dann das Abklingen der Lumineszenz durch den UV-Einfluss und bestimmt darüber die photokatalytische Wirksamkeit - sowohl qualitativ als auch quantitativ durch den Effizienzgrad.

Die Messdauer hat sich bei diesem Prozedere im Vergleich zu einschlägigen Normprüfverfahren von zum Teil drei Stunden auf etwa 15 Minuten reduziert. Neumann ist zuversichtlich, dass die Messlösung in ein bis zwei Jahren marktreif sein könnte. Interessant wäre dies dann für Baustoffhersteller, Beschichtungsexperten und Messdienstleister, aber auch für Anwender: Langfristig könnte dies wiederum die weitreichende Selbstreinigung von Fassaden, Dächern und Verkehrswegen fördern und für ein besseres Klima in unseren Städten sorgen.

Millionen Tonnen alter Munition und Giftgasgranaten liegen auf dem Grund von Nord- und Ostsee - gefährliche Hinterlassenschaften der beiden Welt- kriege. Denn die alten Kampfmittel rosten und geben ihre giftigen Inhaltstoffe frei. Die Beseitigung ist gefährlich, aufwendig und teuer. Deshalb entwickeln Fraunhofer-Forscher gemeinsam mit Bergungsunternehmen ein Roboter- system, das eine teilautomatische Entsorgung ermöglicht.

Etwa 1,6 Millionen Tonnen konventionelle und Tonnen chemische Kampfmittel, so die aktuellen Schätzungen, lagern am Grund von Nord- und Ostsee und rotten seit Jahrzehnten vor sich hin - ein enormes Gefahrenpotenzial für Flora und Fauna wie auch für das Bergungspersonal. Immer häufiger werden diese explosiven Hinterlassenschaften der Kriege zum Problem. Denn die Baustellen auf dem Meer nehmen zu, neue Fahrrinnen müssen freigelegt, Pipelines gebaut, Seekabel für die Landanbindung von Windparks verlegt werden.

Das Waffenarsenal, das die Kampfmittelräumdienste aufspüren, reicht von Pistolenpatronen und Panzerfäusten über Seeminen, Sprengbomben, Brandbomben und Torpedos bis hin zu Giftgasgranaten. Doch offensichtlich kippten einige die Fracht viel früher ins Meer, um Treibstoff zu sparen. Zudem werden alte Minen, Torpedos und Bomben durch starke Strömungen und Grundschleppfischerei umgelagert. Minen in Schifffahrtsrinnen So müssen die Taucher des Kampfmittelräumdienstes immer wieder auch Munition aus Fahrrinnen räumen, die als minenfrei galten.

Dank empfindlicher Sonartechnik und Magnetsonden kann der Kriegsschrott inzwischen besser aufgespürt werden - und umso mehr Bomben, Granaten und Minen werden entdeckt. Die Räumung ist aber bisher nur in gefährlicher Handarbeit durch Taucher der Kampfmittelräumdienste oder spezialisierter Firmen möglich. Oft reicht die Druckveränderung schon aus, dass sie explodieren. Deshalb verlagert man sie in die bekannten Munitionsgebiete oder sprengt sie vor Ort.

Dabei verteilt sich aber ein Teil des giftigen Sprengstoffs weiträumig im Wasser. Schweinswale oder Fische tödlich verletzt werden.

Aufgabe war, die Handhabung mit den Explosivstoffen in allen Prozessschritten so auszulegen, dass das unvermeidliche Restrisiko einer spontanen Explosion minimiert wird. Das reicht vom Munitionshandling über die Zerlegung bis hin zur Sprengstoffvernichtung und Reststoffbehandlung. Dann werden die Metallhülsen gereinigt und der Sprengstoff wird verbrannt, so dass nur Metallschrott an Land gebracht wird.

Jede Bombe ist anders Selbst nach mehr als 70 Jahren sind die Kampfstoffe gefährlich. Der Sprengstoff kann nach wie vor explodieren, die Abbaustoffe sind hochgiftig. Die Forscherinnen und Forscher am Fraunhofer ICT haben beispielsweise festgestellt, dass die Schlagempfindlichkeit der Explosivstoffe sogar erhöht sein kann.

Am Ende des Krieges wurden für die Herstellung von Munition alle noch verfügbaren Materialien verwendet. Mikroplastikpartikel im Wasser sind ein zunehmendes Problem für die Umwelt.

Doch wie gelangt Mikroplastik in Gewässer und Abwässer? Und wie kann es dort untersucht und nachgewiesen werden? Momentan fehlt eine verlässliche, wissenschaftliche Datenbasis über die Quellen, das Vorkommen sowie die Auswirkungen von Mikroplastikpartikeln auf die Umwelt. Dadurch soll sich auch feststellen lassen, an welchen Orten eine besonders hohe Belastung von Gewässern durch Mikroplastik vorliegt.

Denn Lastzustände, die durch Wasserströmungen während der Probenentnahme verursacht werden, dürfen nicht zum Bruch der Filter führen. Ein weiteres Arbeitsziel ist es, zusammen mit den Partnern einen vorgeschriebenen Arbeitsablauf von der Probenahme über die Aufreinigung bis zur Analyse der Mikroplastikpartikel zu definieren. Das damit ermöglichte Verfahren zur effizienten und zuverlässigen Mikroplastik-Probenentnahme bietet eine Grundlage für Strategien und Regelungen, die helfen, Mikroplastik im Wasserkreislauf zu verringern.

Beteiligt sind neben dem Fraunhofer CSP sechs weitere wissenschaftliche Einrichtungen sowie drei mittelständische Unternehmen. Es entwickelt dabei neue Technologien, Herstellungsprozesse und Produktkonzepte entlang der gesamten photovoltaischen Wertschöpfungskette.

Schwerpunkte sind die Zuverlässigkeitsbewertung von Solarzellen und Modulen unter Labor- und Einsatzbedingungen sowie die elektrische, optische, mechanische und mikrostrukturelle Material- und Bauteilcharakterisierung. Basierend auf dem Verständnis von Ausfallmechanismen werden dadurch Messmethoden, Geräte und Fertigungsprozesse für Komponenten und Materialien mit erhöhter Zuverlässigkeit entwickelt.

Ergänzt wird das Portfolio der Photovoltaik durch Forschungen im Bereich der regenerativen Wasserstofferzeugung, -Speicherung und -Nutzung, hierbei insbesondere der Entwicklung, Charakterisierung und Testung neuer Materialien für Brennstoffzellen und Elektrolyseure sowie der Simulationen und der Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen von dezentralen Photovoltaik-Elektrolysesystemen. Petra Göring und Monika Lelonek in Halle Saale gegründet, ist der weltweit führende Hersteller von porösen hochgeordneten Materialien aus Aluminiumoxid und Silizium mit definiert einstellbaren Membraneigenschaften und Strukturparametern für eine Vielzahl von innovativen Anwendungen.

Ein weiteres wichtiges Standbein neben der Produktion der Membrane nach Kundenwunsch ist die Entwicklung neuer Prozesse und Produkte rund um das Kerngeschäft. Die Hitzewelle geht weiter. Dabei kann es in der Würzburger Innenstadt nachts sehr viel wärmer sein als am Stadtrand: Spitzenreiter war am Dienstag, Aber auch in Unterfranken war Schwitzen angesagt: Dazu komme eine sehr stabile Wetterlage mit Hochdruckeinfluss.

Diese beeinflusse - mit kurzen Unterbrechungen - seit April das Wettergeschehen in Deutschland. In vielen Regionen habe sie für extreme Trockenheit gesorgt. August , für einen Sommertag jedoch schon sehr beachtlich.

Wärmeinseleffekt ist deutlich ausgeprägt In der Hitze fiebern viele Menschen den Abendstunden entgegen, wenn die Luft langsam wieder abkühlt und sie die Wohnung noch einmal richtig durchlüften können. In der Innenstadt macht sich der sogenannte städtische Wärmeinseleffekt bemerkbar.

Besonders in den frühen Nachtstunden geben Asphalt, Steine und Beton die gespeicherte Wärme wieder ab.

Deutlich zeigte sich das beispielsweise am Montag Dabei liegen die beiden Messstationen nur etwa vier Kilometer Luftlinie voneinander entfernt. Das bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz fördert das Projekt. Bei dem Projekt wird unter anderem gemessen, ob die Stadtbäume über genug Wasser verfügen oder wieviel CO2 sie speichern.

Alle Interessierten können die Messwerte in Echtzeit über das Internet abrufen unter http: Dort lässt sich zum Beispiel sehen, dass es einer Linde, die im Ringpark nahe der Residenz steht, in Sachen Wasserversorgung aktuell nicht so gut geht. Oder dass sie seit Jahresbeginn 3,9 Kilogramm CO2 gespeichert hat. Auch wieviel Wasser sie pro Stunde verdunstet und um wie viel kühler es direkt unter dem Baum ist als in Umgebung, lässt sich von der Website ablesen.

Kieler Forschungsteam beschreibt erstmals genetische und evolutionäre Mechanismen der Nitratumwandlung bei Foraminiferen. Im Zuge der globalen Klimaveränderungen beobachten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine Zunahme sauerstoffarmer Gebiete im Ozean, die sie auch als Sauerstoffminimumzonen bezeichnen Englisch: Da dort in Abhängigkeit von der Wassertiefe wenig bis gar kein Sauerstoff vorhanden ist, sind Lebewesen im Vorteil, deren Stoffwechsel sauerstoffunabhängig ablaufen kann.

Zu diesen Organismen zählen einige Vertreter der Foraminiferen: Ihre Lebensweise geht mit einem bestimmten Stoffwechselweg einher, der als anaerobe Atmung bezeichnet wird. Dabei wandeln sie im Wasser vorhandenes Nitrat in Abwesenheit von Sauerstoff in molekularen Stickstoff um. Dieser mehrstufige Prozess ist auch als Denitrifizierung bekannt und bildet einen zentralen Teil in der globalen Verwertung von Stickstoff, einem für die Lebensprozesse aller Organismen essentiellem Element.

In Meeresgebieten mit besonders geringem Sauerstoffanteil treten Foraminiferen auffallend häufig auf. Die Forschenden konnten nachweisen, dass Globobulimina turgida sowie die verwandte Art Globobulimina auriculata über einen einzigartigen, eukaryotischen Stoffwechselweg zur Denitrifizierung verfügen.

Dazu veröffentlichte das Forschungsteam heute, Donnerstag, 2. August erstmals eine Charakterisierung der dazu nötigen genetischen Ausstattung dieser Foraminiferenarten in der renommierten Fachzeitschrift Current Biology. Zunächst nahm das Forschungsteam Sedimentproben im südschwedischen Gullmarfjord. Im Fjord leben Foraminiferen in den obersten Zentimetern des Meeresbodens. Hier ist mehrere Monate im Jahr kaum Sauerstoff vorhanden.

Den Forschenden gelang es, die Kleinstlebewesen in einem eigens entwickelten Verfahren im Labor zu halten: Gemeinsam mit ihrem Kollegen Dr. Bereits bekannt war, dass Bakterien und Pilze denitrifizieren können und daher über eine entsprechende genetische Ausstattung verfügen. Die Forschenden suchten also im Genom der Foraminiferen nach bereits von Bakterien oder Pilzen bekannten spezifischen Genen, die dort an der Nitratumwandlung beteiligt sind. Bei der vollständigen Denitrifizierung wird Nitrat in vier Schritten zum Endprodukt, dem molekularen Stickstoff, umgewandelt.

Um die dafür notwendigen Moleküle bilden zu können, verfügen alle denitrifizierenden Organismen über eine ähnliche genetische Ausstattung. Zwar habe man nicht alle an der Nitratumwandlung beteiligten Gene gefunden, die nun entdeckten Erbinformationen sind aber Teil des Foraminiferen-eigenen Genoms. Ihr Stoffwechsel unterscheide diese marinen Kleinstlebewesen auf jeden Fall von allen anderen eukaryotischen Organismen, unterstreichen Roy und Wöhle die Bedeutung der Forschungsarbeit.

Gestützt wird diese Theorie auch vom offenkundigen ökologischen Erfolg der Foraminiferen in der sauerstoffarmen Meeresumwelt: Untersuchungen der OMZ vor der peruanischen Küste haben zum Beispiel gezeigt, dass die Kleinstlebewesen dort eine Schlüsselrolle im Nitratzyklus einnehmen und mit mehr als Individuen pro Kubikzentimeter im Sediment auftreten können. Diese Dominanz erlangten sie offenbar auch durch den evolutionären Erwerb der Fähigkeit zur vollständigen Denitrifizierung.

Die eukaryotischen Kleinstlebewesen müssen also eigenständig zur Denitrifizierung in der Lage sein. In weiteren Forschungsarbeiten möchten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler künftig die übrigen bei Globobulimina daran beteiligten Gene identifizieren.

Weiterhin wollen sie klären, ob sich die an bestimmten Spezies und einem besonderen Meeresgebiet gewonnenen Erkenntnisse auch auf andere Foraminiferen und grundsätzlich auf Sauerstoffminimumzonen übertragen lassen. Anhand der Evolution der beteiligten Gene könne man die erdgeschichtliche Entstehung dieser Stoffkreisläufe und den Anteil einzelner Lebewesen daran besser nachvollziehen, so Dagan weiter. Mit den neuen Ergebnissen tragen wir ein Stück dazu bei, den Einfluss des Klimawandels auf vom Sauerstoffgehalt abhängige Nährstoffkreisläufe im Meer besser zu verstehen", ergänzt der ebenfalls an der Studie beteiligte Dr.

Joachim Schönfeld vom SFB So könne man zum Beispiel künftig besser abschätzen, wie sich geänderte Umweltbedingungen auf das Nährstoffangebot und damit die Nahrungsbeziehungen zwischen verschiedenen Lebewesen im Ozean auswirken, fasst Schönfeld zusammen.

Current Biology, Published on August 2, , https: Bilder stehen zum Download bereit: Ocean Deoxygenation Conference, Öffentliche Vorträge am 5. Seit bekannt ist, dass Automobilhersteller die Motorsteuerung ihrer Fahrzeuge durch illegale Abschalteinrichtungen manipulierten um Abgasnormen zu umgehen, kocht die Debatte um den Dieselskandal immer wieder hoch. Es gibt Studien, die meinen den Nachweis erbringen zu können, dass europaweit jährlich etwa 5.

Neuste Erkenntnisse weisen nun allerdings darauf hin, dass vermutlich nicht Stickoxide, sondern ultrafeine Partikel die Ursache für Gesundheitsgefahren sind. Dabei sind diese Feinstäube besser zu beseitigen. Stickstoffdioxid NO2 entsteht beim Verbrennen von Brenn- und Treibstoffen, insbesondere bei hohen Verbrennungstemperaturen, wie in Dieselmotoren.

NO2 ist stark gesundheitsgefährdend - insbesondere für Asthmatiker, Kinder oder ältere Menschen. Was ist an Dieselabgasen so gefährlich? Feinstaub dringt tief in Lunge und Herzkreislaufsystem ein und kann Krankheiten wie Schlaganfall, Herzerkrankungen, Lungenkrebs oder Atemwegsinfekte verursachen. In diesem Bericht wird NO2 als Schadstoff allerdings nicht explizit erwähnt, sondern vielmehr auf ultrafeine Partikel UFP und Metallabrieb aus dem Motor hingewiesen, die für die lebensbedrohenden Gesundheitsschäden verantwortlich sein sollen.

Medizin und Umweltschutz haben den technischen Fortschritt übersehen Wenn nicht NO2 die tödlichen Gesundheitsschäden auslöst sondern ultrafeine Partikel, haben dann Umweltmedizin und Umweltschutz den technischen Fortschritt und neuesten Stand der Forschung übersehen? Dieser Auffassung ist Dr. Fuchsig erklärt darin, dass durch technische Weiterentwicklung und Erhöhung des Motorendrucks die erzeugten Partikel in den letzten Jahrzehnten immer kleiner geworden sind.

Partikelfilter müssen unbedingt nachgerüstet werden In der weiteren Dieseldebatte muss unbedingt diesen ultrafeinen Partikeln die Hauptaufmerksamkeit gelten, so Heinz Fuchsig. Die Technik ist dabei nicht nur erheblich günstiger, sondern auch wirksamer: In Deutschland werden währenddessen doppelt so hohe Grenzwerte sogar überschritten.

Notwendig wird auch ein zielgerichtetes Handeln in der Politik, sei es durch steuerliche Vergünstigungen nachgerüsteter Fahrzeuge, die Förderung von Elektromobilität oder das Schaffen höherer Anreize, ein autofreies Leben zu führen - zum Schutz der Gesundheit in der Bevölkerung. Sind Stickoxide das geringere Übel?

Fachlicher Kontakt bei Rückfragen: Die Zeitschrift ist peer reviewed. Weitere Informationen unter http: Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.

Berit Kramer Schwanthaler Str. Die DGAUM wurde gegründet und ist eine gemeinnützige, wissenschaftlich-medizinische Fachgesellschaft der Arbeitsmedizin und der klinisch orientierten Umweltmedizin.

Ihr gehören heute über Mitglieder an, die auf dem Gebiet der Arbeitsmedizin und Umweltmedizin arbeiten, vor allem Ärztinnen und Ärzte, aber auch Angehörige anderer Berufsgruppen wie etwa Natur- und Sozialwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Die Mitglieder der Fachgesellschaft engagieren sich nicht nur in Wissenschaft und Forschung, um so bereits bestehende Konzepte für die Prävention, die Diagnostik und Therapie kontinuierlich zu verbessern, sondern sie übernehmen die ärztliche und medizinische Beratung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern an der Schnittstelle von Individuum und Unternehmen.

Darüber hinaus beraten die Mitglieder der DGAUM alle Akteure, die ihren Beitrag zu der medizinischen Versorgung leisten und auf Fachwissen aus der betrieblichen Gesundheitsförderung und Prävention, der arbeits- und umweltbezogenen Diagnostik und Therapie, der Beschäftigungsfähigkeit fördernden Rehabilitation sowie aus dem versicherungsmedizinischen Kontext angewiesen sind.

Die Wissenschaftler des Forschungsinstituts für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Tübingen leiten eine überraschend einfache Strategie gegen die Entwicklung einer Myopie ab. Heute haben sie dazu in Scientific Reports Nature publiziert. Etwa die Hälfte der Abiturienten in Deutschland ist kurzsichtig. Bei Kurzsichtigkeit Myopie wächst das Auge zu lang, das Bild wird vor der Netzhaut scharf abgebildet und man sieht in der Ferne unscharf.

Kurzsichtigkeit ist der Preis für gute Ausbildung: Weltweit nimmt die Myopie zu, denn gute Ausbildung ist immer wichtiger. Kinder, die viel Zeit im Freien bei Tageslicht verbracht haben, werden später kurzsichtig. Spätestens jedoch, wenn sie im Laufe ihrer Ausbildung viel Lesen, steigt das Risiko eine Myopie zu entwickeln.

Was genau in der Schule beim Lesen kurzsichtig macht, ist immer noch nicht klar erforscht. Lange wurde angenommen, dass zu wenig Akkommodation beim Lesen das scharfe Bild etwas hinter die Netzhaut verlegt, was die Netzhaut veranlasst, das Auge schneller wachsen zu lassen. Diese Daten waren aber nie vollständig überzeugend. Aleman, Min Wang und Frank Schaeffel vom Forschungsinstitut für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Tübingen haben nun einen unerwarteten Grund gefunden, warum Lesen kurzsichtig machen könnte.

Dies wird erreicht, in dem Zellen die Helligkeit in der Mitte und der Peripherie ihres lichtempfindlichen Bereiches vergleichen, und nur den Unterschied an das Gehirn weiterleiten. Der Sehnerv ist also der Flaschenhals der Informationsübertragung.

Während unserer normalen Seherfahrung werden beide Typen ähnlich stark gereizt. Aber wie ist das beim Lesen von Text? Spielt dieser Mechanismus auch beim Menschen eine Rolle spielt? Bei Hühnern, verschiedenen Affenarten und bei Kindern wurde bereits erforscht, dass die Veränderung der Dicke der Aderhaut, das ist die Schicht hinter der Netzhaut, vorhersagt, wie das Auge in nächster Zeit wachsen wird.

Wird die Aderhaut dünner, weist das auf die Entwicklung einer Myopie hin, wird sie dicker, bleibt das Augenwachstum gehemmt, es entwickelt sich keine Myopie. Alleman, Wang und Schaeffel haben Probanden dunklen Text auf hellem Hintergrund lesen lassen sowie hellen Text auf dunklem Hintergrund. Bereits nach 30 Minuten konnten sie messen, dass die Aderhaut dünner wurde, wenn schwarzer Text gelesen wurde, und dicker, wenn Text mit umgekehrtem Kontrast gelesen wurde Abbildung 2.

Dies lässt erwarten, dass schwarzer Text auf hellem Hintergrund die Myopieentwicklung fördert, und heller Text auf dunklem Hintergrund die Myopie hemmt. Diese Strategie gegen die Entwicklung von Kurzsichtigkeit muss noch verifiziert werden. Dazu haben die Tübinger Wissenschaftler bereits eine Studie mit Schulkindern geplant.

Ihre aktuelle Untersuchung zeigt aber bereits im Experiment, dass die Aderhautdicke sich in beide Richtungen ändern kann, nur durch Lesen mit verschiedenem Textkontrast. Scientific Reports volume 8, Article number: Forschungsteam der Universität Tübingen untersucht, wie Abwasserreinigungsanlagen zum Schutz der Wasserlebewesen aufgerüstet werden sollten. Schadstoffe in Flüssen und Seen können selbst in kleinen Spuren eine Gefahr für Wasserorganismen darstellen.

Diese Umweltproblematik ist im vergangenen Jahrzehnt stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gelangt. Zu den Spurenschadstoffen zählen Rückstände aus im täglichen Leben eingesetzten Chemikalien wie zum Beispiel aus Spültabs, Waschmitteln oder Duschgels ebenso wie aus Medikamenten, Kosmetika oder Pflanzenschutzmitteln. Die Stoffe gelangen über häusliche Abwässer in Kläranlagen, wo sie durch konventionelle Reinigungsmethoden vielfach nicht vollständig zurückgehalten oder abgebaut werden können.

Über das gereinigte Abwasser werden sie deshalb in unsere Gewässer eingetragen. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass in Abhängigkeit von der Zusammensetzung des Abwassers im Einzelfall entschieden werden sollte, mit welchen Reinigungstechniken Wasserorganismen nachhaltig geschützt werden können. In konventionellen Kläranlagen durchläuft das Abwasser aus privaten Haushalten und der Industrie mechanische, biologische und chemische Reinigungsstufen.

Seit einigen Jahren werden zunehmend zusätzliche Reinigungstechnologien zum Beispiel auf der Basis von Aktivkohle oder Ozonierung als vierter Reinigungsstufe eingesetzt. Standardisierte Versuchsbedingungen In ihre vergleichende Untersuchung bezogen die Forscher drei konventionelle Kläranlagen ein, von denen eine, das Klärwerk Langwiese auf der Gemarkung Ravensburg, im Studienverlauf zusätzlich mit einer Aktivkohlefilteranlage ausgerüstet wurde.

Sie setzten jeweils ober- und unterhalb der Ein-leitungsstelle der Kläranlage Käfige mit Regenbogenforellen ins Wasser. Sie untersuchte mit etablierten Verfahren zum einen, ob die Zellkerne der Regenbogenforellen vermehrt gentoxische Veränderungen aufwiesen. Zum anderen wurde anhand bestimmter Leberwerte der Fische gemessen, ob sie verstärkt Entgiftungsprozesse zum Ab- und Um-bau von Spurenstoffen einsetzen mussten.

Which kind of wastewater treatment do we need to avoid genotoxicity and dioxin-like toxicity in effluent-exposed fish?. Environmental Sciences Europe, https: Ärzte, die Migränepatienten behandeln, sollten sich des Risikos aber bewusst sein", sagt Prof.

Er rät dazu, insbesondere Frauen mit häufiger Migräne mit Aura auf Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu untersuchen und diese dann proaktiv zu behandeln. Damit ist Migräne die häufigste neurologische Erkrankung in Deutschland. Heftige, häufig einseitige Kopfschmerzen, die mit Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen einhergehen, zählen zu den typischen Merkmalen der Kopfschmerzerkrankung. Für die Behandlung und Vorbeugung von Migräneattacken steht zwar eine Vielzahl von Arzneien zur Verfügung, doch ein erheblicher Anteil der Migränepatienten wird nicht oder nicht ausreichend behandelt, wie eine Repräsentativbefragung der DMKG belegt.

Die klinische Wissenschaft stellt sich in jüngerer Zeit die Frage, ob Menschen mit Migräne häufiger von zerebro- und kardiovaskulären Ereignissen betroffen sind als andere. Eingeschlossen wurden annähernd Nimmt man alle vaskulären Ereignisse zusammen, so war das Risiko der Migränepatienten um 42 Prozent erhöht, für den Schlaganfall um 41 Prozent und für Herzinfarkte um 23 Prozent.

Dabei war das Risiko unter den verschiedenen Formen der Migräne ungleich verteilt: Jenes Drittel der Patienten, die bei ihren Anfällen eine Aura erleben - das sind Sehstörungen wie flimmernde Blitze oder Gesichtsfeldausfälle -, hatte ein um 56 Prozent höheres Risiko für Schlaganfälle.

Und während die Sterblichkeit an Krankheiten aller Art in der gesamten Gruppe nicht höher war als bei den Kontrollen, galt dies nicht für die Migräne mit Aura.

Die Gesamtsterblichkeit dieser Patienten war um 20 Prozent erhöht. Zu ganz ähnlichen Ergebnissen kommt eine Studie aus Dänemark, wo man die Daten aller mehr als Eine Gruppe von Patienten erfordere jedoch besondere Aufmerksamkeit, wie sich aus den Studiendaten ergibt: Von besonderer Bedeutung sind hier das Rauchen und die orale hormonelle Kontrazeption. Quellen Mahmoud AN et al.: Migraine and the risk of cardiovascular and cerebrovascular events: Adelborg K et al.: Migraine and risk of cardiovascular diseases: Danish population based matched cohort study.

Therapie der Migräneattacke und Prophylaxe der Migräne. Patienten in Deutschland müssen besser versorgt werden. Fachlicher Kontakt bei Rückfragen Priv. Anhang Pressemitteilung als PDF https: Technologieberichte bilden Grundlage für 7. Energieforschungsprogramm Im Herbst wird das neue 7. Energieforschungsprogramm EFP der Bundesregierung verabschiedet. Das Projekt führte das Wuppertal Institut federführend mit 12 weiteren renommierten Forschungseinrichtungen durch. Nun liegen die Ergebnisse öffentlich zugänglich vor: Sie geben einen umfassenden Überblick zum Innovations- und Marktpotenzial der einzelnen Energietechnologien, bewerten Chancen und Risiken sowie den möglichen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und zeigen den Forschungs- und Entwicklungsbedarf.

Technologische Innovationen sind ein Schlüssel für den Erfolg der Energiewende. Nachhaltige Energietechnologien zu erforschen und zur Marktreife zu entwickeln ist das Ziel der Energieforschung. Nur durch beständige Forschung und Entwicklung neuer Technologien ist es möglich, kontinuierlich eine höhere Energieeffizienz im Energiesystem zu erreichen, erneuerbare Energien noch stärker nutzen zu können, die Systemstabilität aufrechtzuerhalten und zugleich die Kosten zu senken. Energieforschung kann zudem einen wichtigen Beitrag dafür leisten, die Marktposition der deutschen Wirtschaft auf dem Weltmarkt zu festigen.

Das Energieforschungsprogramm der Bundesregierung, das gerade überarbeitet wird, bildet hierfür den zentralen Rahmen. Detaillierte Bewertung von Energietechnologien Ein zentrales Ergebnis des Projekts sind 31 Technologieberichte, die auf insgesamt über 1.

Jeder einzelne Bericht gibt einen Überblick über zentrale Technologien, die nach heutigem Stand für die Energiewende derzeit und künftig einen relevanten Beitrag leisten können. Diese umfasst unter anderem das Innovations- und Marktpotenzial einzelner Energietechnologien sowie die damit verbundenen Chancen und Risiken. Sie zeigt auf, welchen Beitrag sie zur Umsetzung der Energiewende grundsätzlich leisten können und wo auch noch Technologielücken bestehen, die zukünftig geschlossen werden müssen", sagt Prof.

Manfred Fischedick, Vizepräsident des Wuppertal Instituts. Energieforschungsprogramms EFP berücksichtigt werden können. Zusätzlich dienen sie der Wirtschaft als wichtige Grundlage - etwa für die Entscheidung über Entwicklungsschwerpunkte - und sollen Forschungseinrichtungen dabei helfen, Prioritäten bei Forschung und Entwicklung zu formulieren.

Zudem unterstützt das neue Technologiekompendium die interessierte Fachöffentlichkeit bei der Meinungsbildung. Damit legen die Verbundpartner ein umfassendes und aktuelles Standardwerk vor. Begleitet wurden die Berichte durch eine Innovationslückenanalyse auf Grundlage aktueller sektorübergreifender Zielszenarien für Deutschland und die Welt. Mittels ihrer Hilfe zeigte das Konsortium auf, wo mögliche Forschungslücken bestehen, die sich durch bestehende Kompetenzen, oder aufgrund des erwarteten globalen Potenzials durch noch zu entwickelnde Kompetenzen, füllen lassen.

Die 31 Technologieberichte sind in folgende sechs Kategorien unterteilt: Die Berichte beinhalten zusätzlich eine übergreifende Kategorie mit integrativen Aspekten, die energiewirtschaftliche Themen der Elektromobilität in zwei Einzelbänden für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge sowie Hybrid-Oberleitungs-Lkw, Fragen der Digitalisierung, Informations- und Kommunikationstechnologien sowie Entwicklungen im Bereich der Systemintegration, -innovation und -transformation thematisieren.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fassten die für die Bewertung genutzten Kriterien in einem gesonderten Bericht zusammen. Ein separater Politikbericht enthält vierseitige Zusammenfassungen zu jedem Technologiebericht sowie eine Kurzdarstellung der Bewertungsmethodik.

Beispiele des Forschungsbedarfs In der Studie bewertete das Projektkonsortium lang bewährte Energietechnologien und solche, die erst im Zuge der fortschreitenden Energiewende benötigt werden. Die Forschungsförderung des 6. Gleichzeitig stieg die Lebensdauer von 20 auf 30 Jahre. Vielfältigen Entwicklungsbedarf sehen die Forscherinnen und Forscher bei der kristallinen Photovoltaik und der Dünnschicht-Technologie.

Beispielsweise müssen die bisher erreichten wesentlich höheren Laborwirkungsgrade in die Praxis übertragen werden. Konsultationsprozess für das 7. EFP bis Ende Januar durchführte. In sieben technologiespezifischen Forschungsnetzwerken - Energiewendebauen, Systemanalyse, Stromnetze, Erneuerbare Energien, Energie in Industrie und Gewerbe, Flexible Energieumwandlung und Bioenergie -, die das BMWi ab sukzessive initiiert hat, sowie im Rahmen des Statusseminars Brennstoffzelle, haben sich Arbeitsgruppen mit den energiepolitischen und energietechnischen Herausforderungen sowie dem daraus abzuleitenden Forschungsbedarf beschäftigt.

Vertreter des zweiten Projekts, Dr. Patrick Wimmer der TU München. Manfred Fischedick, Vizepräsident des Wuppertal Instituts https: Zu einem ganz anderen Schluss hingegen kommen zwei Sozialwissenschaftler aus Kaiserslautern und München in ihrer aktuellen Studie.

Sie haben Daten von über 4. Ein kausaler Zusammenhang zwischen Heirat und hohem Gehalt lässt sich nicht nachweisen. Der Schritt vor den Traualtar lässt das Einkommen von Männern steigen. Zu diesem Fazit sind in den vergangenen Jahrzenten zahlreiche Untersuchungen gekommen. Literatur zu dem Gehaltsunterschied von verheirateten und unverheirateten Männern gibt es reichlich. Das grundlegende Problem bei solchen Themen sei, so der Professor weiter, ob es wirklich einen kausalen Zusammenhang gebe.

Sie haben mit neuen statistischen Verfahren die Daten von über 4. Fachleute sprechen in diesem Zusammenhang von einem Selektionsproblem. Zum Beispiel können Faktoren wie Aussehen, Gesundheit oder Charaktereigenschaften, die wichtig für die Partnerwahl sind, durchaus auch eine Rolle für die berufliche Karriere und das Gehalt spielen.

Auch kann es sein, dass Frauen sich auf dem Heiratsmarkt eher für die Männer interessieren, die gut verdienen. Nicht die Heirat führt zu höherer Produktivität und damit höheren Löhnen, sondern produktivere, besser verdienende Männer werden eher geheiratet.

Was das Gehalt betrifft, lohnt es sich nicht, zu heiraten. Mit ihrer Arbeit möchten die beiden Wissenschaftler auch auf einen methodisch bedingten Trugschluss hinweisen, bei dem es sich wahrscheinlich um ein allgemeineres Problem handeln dürfte.

Beispielsweise haben solche Untersuchungen in der Vergangenheit gezeigt, dass in der Ehe die Lebenszufriedenheit höher ist oder dass Verheiratete länger leben. Angesichts dieser Ergebnisse stellt sich die Frage, ob dies auch in Europa so gilt. Erste Ergebnisse für Deutschland liegen vor und zeigen, dass auch bei uns die Heirat nicht produktiver macht, sondern besserverdienende Männer eher heiraten.

Gegenwärtig dehnen die beiden Forscher ihre Analyse mit den neuen Verfahren auf weitere europäische Länder aus. Patienten, die einen Grauen Star operieren lassen, haben ein um 9 Prozent geringeres Risiko, als Autofahrer einen schweren Verkehrsunfall zu verursachen. Vor allem ältere Menschen ab dem Die Autoren beobachteten über Menschen im durchschnittlichen Alter von 76 Jahren über einen Zeitraum von dreieinhalb Jahren bevor und ein Jahr nachdem sie wegen eines Grauen Stars Katarakt operiert wurden.

Nach dem Eingriff verzeichneten die Studienautoren 9 Prozent weniger Verkehrsunfälle, die durch ihre Patienten verursacht wurden. Die Autoren notierten nur Unfälle, bei denen der Fahrer mit schweren Verletzungen in der Notaufnahme behandelt werden musste.

Nach Schätzung der DOG wechseln deutsche Augenärzte mindestens Augenlinsen pro Jahr und verhindern dadurch - glaubt man der Studie - rund schwere Verkehrsunfälle. Lebensjahr kann die menschliche Augenlinse trüb werden. Bei fast 10 Millionen Menschen in Deutschland schreitet die Trübung so weit voran, dass das Sehen dadurch stark eingeschränkt wird. Dadurch, dass die Trübung oft schleichend verläuft, merken viele Patienten nicht, dass sie schlechter sehen, ergänzt der Münchener Ophthalmologe: Die Katarakt-Operation ist ein Routineeingriff, der fast immer ohne Komplikationen verläuft.

Dabei tauscht der Augenarzt die getrübte Linse gegen eine künstliche Linse aus, mit der der Patient wieder scharf sehen kann. Die Kosten dafür trägt die Krankenkasse.

Das neu entwickelte enzymatische Verfahren könnte die bisherige petrochemische Produktion ersetzen. Die Ergebnisse wurden nun in der Zeitschrift "Nature Catalysis" veröffentlicht. Die heute gängige industrielle Herstellung von Methionin erfolgt in einem 6-stufigen chemischen Prozess aus petrochemischen Ausgangsstoffen, bei der unter anderem hochgiftige Blausäure benötigt wird.

Im Laufe des bisher verwendeten Prozesses entsteht das technisch unproblematische Zwischenprodukt Methional, das in der Natur als Abbauprodukt von Methionin vorkommt.

Evonik prämierte die Idee und förderte das Projekt. Zusammen mit dem Postdoc Lukas Eisoldt begann Skerra, die Rahmenbedingungen für den Herstellungsprozess zu ermitteln und die nötigen Biokatalysatoren Enzyme herzustellen. Die Wissenschaftler unternahmen erste Versuche und erprobte, welcher CO2-Druck nötig wäre, um in einem biokatalytischen Prozess Methionin aus Methional herzustellen.

Überraschend ergab sich eine unerwartet hohe Ausbeute schon bei relativ niedrigem Druck - etwa entsprechend dem Druck in einem Autoreifen von zirka zwei Bar. Aufgrund der bereits nach einem Jahr erzielten Erfolge verlängerte Evonik die Förderung, und nun untersuchte das Team, verstärkt durch die Doktorandin Julia Martin, die biochemischen Hintergründe der Reaktion und optimierte mit Hilfe von Protein-Engineering die beteiligten Enzyme. Das Grundmuster dieser neuartigen biokatalytischen Reaktion kann künftig auch Vorbild für die industrielle Herstellung anderer wertvoller Aminosäuren oder von Vorprodukten für Arzneimittel sein.

Damit könnte es zum ersten Mal einen biotechnologischen Herstellungsprozess geben, der gasförmiges CO2 als unmittelbaren chemischen Grundstoff nutzt. Diese Aminosäure muss deshalb mit der Nahrung aufgenommen werden.

Die Jahresproduktion von Methionin beträgt derzeit etwa eine Million Tonnen weltweit. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde heute in Stuttgart unterzeichnet. Effiziente synthetische Kraftstoffe aus nachhaltigen Quellen können dabei mittel- und langfristig eine mögliche klimaneutrale Perspektive für den Verbrennungsmotor sein", sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

Verkehrsminister Winfried Hermann sagte: Nur wenn wir alle Instrumente für den Klimaschutz im Verkehrssektor nutzen, können wir die international vereinbarten Ziele von Paris erreichen. Ich freue mich daher, dass wir mit dem Projekt reFuels die Effizienz solcher Kraftstoffe in Baden-Württemberg weiterentwickeln und sinnvolle Anwendungsbereiche ausloten können.

Regenerative Kraftstoffe können entlang der gesamten Wertschöpfungskette zukünftig auch ganz neue Geschäftsfelder eröffnen", so Hanselka weiter. Für das bioliq-Verfahren, mit dem hochwertige Kraftstoffe aus biogenen Roh- und Reststoffen wie etwa Stroh erzeugt werden können, existiert eine Pilotanlage, die bereits Musterkraftstoffe liefert.

Das Energy Lab 2. Bilder von der Unterzeichnung in Kürze hier: Dazu arbeiten rund 9 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 25 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor.

Diese Presseinformation ist im Internet abrufbar unter: Kölner Forscher klären Zusammenhang zwischen Übergewicht und Tumorwachstum auf. Laut Deutschem Krebsforschungszentrum zählt Darmkrebs hierzulande bei Männern zur dritt- und bei Frauen zur zweithäufigsten Tumorerkrankung. Auch bei Neuerkrankungen liegt Deutschland im internationalen Vergleich mit an der Spitze. Dabei scheinen vor allem die Ernährungs- und Lebensgewohnheiten eine grundlegende Rolle zu spielen, denn Übergewichtige haben ein erhöhtes Risiko zu erkranken.

Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Stoffwechselforschung in Köln entschlüsselten nun die detaillierten Zusammenhänge dieses Phänomens und liefern damit die Grundlage für neue Therapieansätze.

Die Stressreaktion alarmiert die körpereigene Immunabwehr, die wiederum im Fettgewebe eine Entzündung auslöst. Anhaltendes Übergewicht versetzt den Körper in Dauerstress und die Entzündung breitet sich über das Blut im ganzen Körper aus.

Dies führt letztlich zu einer Umprogrammierung von Zellen der Immunabwehr, die dadurch Krebszellen nicht mehr bekämpfen, sondern ihr Überleben fördern und so das Tumorwachstum unterstützen. Diese neuen molekularbiologischen Erkenntnisse veröffentlichten die Wissenschaftler kürzlich in der Fachzeitschrift Nature Communications.

Doch sollten entartete Zellen im Körper vorhanden sein, begünstigt Übergewicht das Tumorwachstum. Die Studie gibt aber nicht nur Aufschluss darüber, wie Übergewicht und Darmkrebs zusammenhängen. In übergewichtigen Mäusen konnten die Forscher das Erkrankungsrisiko bereits senken.

Afrikanische Single Frauen treffen, Dating oder Heiraten